Sockelputz

Stand der Technik – Normen

      • DIN V 18550: 04/2005; Putz und Putzsysteme –
        Ausführung
      • DIN EN 998-1: 12/2010;Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau –  Teil 1: Putzmörtel;

Außenputze

Kommt ein Putz mit Erdreich in Kontakt so sind Abdichtungsmaßnahmen zum Schutz vor Feuchtigkeit erforderlich, z.B. mioneralische Dichtschlämme nach DIN 18195. ZUsätzlich sollen Schutzschichten wie Noppenbahnen o.ä. angeordnet werden. Im Spritzwasserbereich sind geeignete Putzträger und -profile einzuplanen. (DIN V 18550, Pkt. 4.4)

Nach DIN V 1855 wird zwischen Außenwandputz, Außensockelputz im spritzwassergefährdeten Bereich und Kelleraußenputz im Bereich von Erdanschüttungen unterschieden.

Putzmörtel müssen der DIN EN 998-1 entsprechen.

Außenputze müssen witterungsbeständig sein, d.h. Feuchte und Temperaturwechsel widerstehen. (DIN V 18550, Pkt. 7.4.1)

 

Speziell zum Regenschutz ((DIN V 18550, Pkt. 7.4.2) müssen Außenputze wasserhemmend oder wasserabweisend sein (nach DIN 4108-3)

Wasserhemmende Putzsysteme besitzen einen Wasseraufnahmekoeffizienten zwischen 0,5 und 2,0 kg/(m²*h0,5). Wasserabweisende Putzsysteme besitzen einen Wasseraufnahmekoeffizienten ≤ 0,5  kg/(m²*h0,5), weiterhin muss die diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sd ≤ 2,0 m und sd*w ≤ 0,2 kg/(m*h0,5) sein. Diese müssen nach Tabelle 2 DIN 18550 aufgebaut sein.

Außensockelputze müssen folgende Eigenschaften haben:

  • ausreichend fest
  • wasserabweisend
  • widerstandsfähig gegen Frost und Feuchte Wechselbeanspruchung

Sockelputze und Kelleraußenwandputze sind im erdberührten Bereich immer abzudichten, der Putz dient als TRäder der vertikalen Abdichtung (DIN 18550, Tabelle 2, Fußnote b)

Außensockelputze sind wie folgt nach (DIN 18550, Tabelle 2, Fußnote b) aufzubauen:

  • Unterputz PIII oder II
  • Oberputz PIII oder PII
  • mögliche Ausführungen:
    • Unterputz PIII-CSIV; Oberputz PIII-CSIV
    • Unterputz PIII-CSIV; Oberputz PII-CSIII
    • Unterputz PII-CSIII; Oberputz PII-CSII
    • Unterputz PII-CSII; Oberputz PII-CSII

Putzgrund

Der Putzgrund muss folgende Eigenschaften besitzen:

  • ebeflächig
  • tragfähig
  • ausreichend formstabil
  • stabfrei und frei von Verunreinigungen

Sichtbare putzschädigende Ausblühungen sind zu beseitigen oder unschädlich zu machen.